Besetzung Saison 2021/22

Künstlerische Leitung

Andrea Kollé ist eine vielseitige Flötistin und die Gründerin der Bläserserenaden Zürich. Ihr umfassendes Interesse beschert immer wieder interessante Programme.

Composer in Residence

Philippe Racine ist Flötist und Komponist. Er schreibt diese Saison das Auftragswerk für die Bläserserenaden.

Alexander Boeschoten

Alexander Boeschoten

Klavier

www.alexanderboeschoten.com

Ob solistisch oder in verschiedenen Kammermusikformationen, der Schweizer Pianist Alexander Boeschoten ist immer mit Leidenschaft dabei. Er studierte bei Homero Francesch und Ronald Brautigam. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn nach Rumänien, Russland, Deutschland, Italien, Österreich und Japan sowie an bedeutende Festivals wie die Schubertiade, die Rüttihubeliade, den Boswiler Sommer und das Davos Festival. Er ist künstlerischer Leiter der Zunftkonzerte Zürich.

David Bruchez-Lalli

David Bruchez-Lalli

Posaune

www.davidbruchez.com

Der Walliser Posaunist David Bruchez-Lalli ist ein vielseitig talentierter Musiker: Soloposaunist des Tonhalle Orchesters Zürich, Professor an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Solist und Dirigent. Er studierte in Lausanne bei René Vouillamoz und Roger Bobo. 21-jährig wurde er 2. Solo-posaunist im Orchester der Oper Zürich. 1998 gewann er den 2. Preis beim Concours de
Genève.

Henrique Costa

Henrique Costa

Tuba


Der portugiesische Tubist
Henrique Costa studierte bei Adélio Carneiro in Lissabon und in Zürich bei Anne Jelle Visser. 2016 gewann er die beiden grossen internationalen Wettbewerbe für Tuba in Europa: den Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen und den Concorso Internazionale «Città di Porcia». Dazu erhielt 2019 einen 4. Preis beim Tchaikovsky Wettbewerb. Als Solist trat er mit diversen Orchestern auf. Er unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste.

Martin Danek

Martin Danek

Oboe


Der Oboist
Martin Danek stammt aus Prag, Tschechien. Sein Studium absolvierte er bei Dominik Wollenweber und Jonathan Kelly an der HfM Hanns Eisler Berlin. 2019 gewann er den 1.Preis und Martinů Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb Prager Frühling. Es folgten Solo Auftritte mit Orchestern in Tschechien, Slowakei, Lettland, Italien und Deutschland. Seit 2020 ist er stellvertretender Solo-Oboist in der Philharmonia Zürich.

Fabio Di Càsola

Fabio Di Càsola

Klarinette

www.dicasola.com

Der Schweizer Klarinettist Fabio Di Càsola gewann 23-jährig den 1. Preis beim Concours de
Genève. Darauf folgten Einladungen zu Festivals wie den Berliner Festspielen, dem Festival
Evian und dem Kammermusikfest Lockenhaus. Er tritt auf als Solist mit Orchester und in
Kammermusikensembles. Dazu ist er Professor an der Zürcher Hochschule der Künste und
künstlerischer Leiter der Klang-Musiktage auf dem Schloss Meggenhorn. 

Claire Genewein

Claire Genewein

Flöte


Die Flötistin
Claire Genewein tritt weltweit als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin auf. Zahlreiche CDs und Rundfunkaufnahmen dokumentieren ihre Arbeit. 2014 promovierte sie an der Universität Leiden (NL) mit dem Thema «Vokales Instrumentalspiel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts». Gegenwärtig lehrt sie an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und an der Zürcher Hochschule der Künste.

Anne Gerstenberger

Anne Gerstenberger

Fagott


Die Fagottistin
Anne Gerstenberger studierte bei Klaus Thunemann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Musikalische Erfahrungen sammelte sie als Mitglied des Jeunesses Musicales World Orchestra, des European Union Youth Orchestras und als Akademistin des Gewandhausorchesters Leipzig. Ihre grosse Leidenschaft gilt dem Spiel historischer Instrumente. Seit 2000 ist sie Solofagottistin der Philharmonia Zürich und Mitglied des Orchesters „La Scintilla“.

Mischa Greull

Mischa Greull

Horn

Der Hornist Mischa Greull ist seit 1993 Solohornist im Tonhalle Orchester Zürich. Zahlreiche Konzerte auf internationalen Bühnen mit Besetzungen wie die von Brahmstrio bis hin zu Mozarts Gran Partita prägen seinen musikalischen Werdegang. Soloauftritte mit Orchester runden seine Tätigkeit ab. Mischa Greull ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste.

Sabine Poyé Morel

Sabine Poyé Morel

Flöte


Die französische Flötistin
Sabine Poyé Morel studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris bei Pierre-Yves Artaud. Sie war Preisträgerin internationaler Wettbewerbe in Kobe, Bayreuth, Genf und Bukarest. Mit 22 Jahren wurde sie bereits Soloflötistin im Orchestre National de Lorraine. Seit 2002 ist sie Soloflötistin des Tonhalle Orchesters Zürich. Daneben widmet sie sich ihrer Solo-Karriere und die Kammermusik und ist Professorin an der Zürcher
Hochschule der Künste.

Konstantin Timokhine

Konstantin Timokhine

Horn

www.timokhine.com

Der Schweizer Hornist Konstantin Timokhine wurde in Kiew geboren. Er gewann den 1. Preis am internationalen Hornwettbewerb in Minsk (Weissrussland) und am CNEM-Wettbewerb in Riddes (Schweiz). Nachdem er in verschiedenen Schweizer Orchestern tätig war, konzertiert der erfolgreiche Künstler heute weltweit als Solohornist mit renommierten Ensembles und Orchestern. Seit 2013 ist er Solohornist im Kammerorchester Basel. 

Laurent Tinguely

Laurent Tinguely

Trompete

Der Freiburger Trompeter Laurent Tinguely erhielt den ersten Trompetenunterricht bei seinem
Vater. Er studierte bei Philippe Baud und Jean-François Michel. Seit 1987 ist er Solo-Trompeter in der Philharmonia Zürich. Als Kammermusiker tritt er an internationalen Festivals auf und gewann mit dem Philharmonie Brass Luzern Preise beim Migros Kammermusikwettbewerb, sowie beim internationalen Blechbläserwettbewerb in Passau. Er ist Professor für Trompete an
der Zürcher Hochschule der Künste.

Wim Van Hasselt

Wim Van Hasselt

Trompete

www.wimvanhasselt.com

Der belgische Trompeter Wim Van Hasselt ist Professor an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau und wohnt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Zürich. Er gibt regelmäßig Solokonzerte und Meisterkurse in Europa, Nordamerika und Japan. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam. Als Kammermusiker spielte er an den Festivals von Schleswig-Holstein, Bad Kissingen und Luzern. 

Maria Wildhaber

Maria Wildhaber

Fagott


Die Fagottistin
Maria Wildhaber ist eine begeisterte Kammermusikerin und hat mit Künstlern wie Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Julian Rachlin, Joshua Bell und Angela Hewitt zusammengearbeitet. Vor ihrem Umzug in die Schweiz war sie Mitglied des Chamber Orchestra of New York, des Verbier Festival Chamber Orchestra und der Lucerne Festival
Academy. Sie ist die Gründerin und künstlerische Leiterin des Talis Festival & Academy in Sarajevo.

Matthias Ziegler

Matthias Ziegler

Flöte

www.matthias-ziegler.ch

Matthias Ziegler ist einer der vielseitigsten und innovativsten Flötisten seiner Generation. Sein Engagement gilt gleichermassen der traditionellen Flötenliteratur wie auch der zeitgenössischen komponierten und improvisierten Musik. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Japan, Australien, Südamerika und Israel. Zahlreiche CD-Aufnahmen auf den Gebieten des Jazz und der klassischen Musik dokumentieren seine breitgefächerten musikalischen
Interessen. Er ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste. 

Andrea Kollé
Künstlerische Leitung

Die Flötistin Andrea Kollé ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe Bläserserenaden Zürich. Die vielseitige Musikerin spielt neben Moderne Flöte, Traverso und klassische Flöte; entsprechend breit ist ihr Repertoire. Sei es als Soloflötistin in Sinfonie-, Opern- oder Kammerorchestern, sei es in den verschiedensten Kammermusikformationen, im Duo mit Klavier und Harfe oder Solo, die in Amsterdam geborene Musikerin fühlt sich überall zu Hause. Sie studierte bei Abbie de Quant und Aurèle Nicolet. Ihre Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, Japan, die USA und Kanada und zu wichtigen Festivals wie Davos Young
Artists in Concert, Lucerne Festival, Berliner Festspiele und die Rüttihubeliade. Sie ist Mitglied des Zürcher Bläser Quintetts und des Ensembles ZURICH WINDS. Als Soloflötistin gastierte sie u.a. im Basler Symphonie Orchester, in der Camerata Academica Salzburg, im Orchester der Oper Zürich sowie der Camerata Bern und arbeitete mit Dirigenten wie Niklaus Harnoncourt,
Zubin Metha, Franz Welser Möst, Nello Santi, Sandor Vegh, Marcello Viotti u.a. Besonders am Herzen liegt ihr die zeitgenössische Musik. So spielte sie zahlreiche Uraufführungen u.a. von Jürg Wyttenbach, Thomas Demenga, David Philip Hefti, Phillipe Racine und Edward
Rushton. 1985 spielte sie die niederländische Erstaufführung von Holligers Solostück «(T)air(E)». Der rumänische Komponist Dan Dediu widmete ihr «Naufragi» für Soloflöte (2001). Seit 1990 ist sie Mitglied der Philharmonia Zürich und des Barock-orchesters La Scintilla. Seit 2019 ist künstlerische Leiterin des Sommerfestivals Luberon en Musique (Frankreich). Von
der Flötistin Andrea Kollé liegen einige CD-Einspielungen vor, u.a. eine Solo-CD mit Werken von Bach, Yun, Firsowa, Karg-Elert, Jolivet und Wildberger sowie einige Aufnahmen mit dem Zürcher Bläser Quintett. www.andreakolle.com

Philippe Racine
Composer in Residence

1958 in der Schweiz geboren, absolvierte der Flötist und Komponist Philippe Racine sein Musikstudium in Basel und Paris. Er gehört zweifelsohne zu den vielfältigsten Musikern seiner Generation, ist er doch nicht nur brillanter Interpret des traditionellen Flötenrepertoires,
sondern auch engagierter Verfechter der Musik unserer Zeit. Er hat auch mit grossem Erfolg
improvisierte Musik, Pop und Jazz-Rock gespielt. Als Solist und Kammermusiker hat Philippe Racine in ganz Europa, den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada, Lateinamerika und im Nahen Osten gespielt. Hier seien einige seiner Partner genannt: Ernesto Molinari, Brigitte Meyer, Jürg Wyttenbach, Heinz Holliger, Thomas Demenga, Éric Ferrand-N’Kaoua, Daniel Cholette, Bruno Canino, Raphaël Oleg und viele weitere mehr. Er hat einige Aufnahmen mit dem English Chamber Orchestra gemacht und hat als Solist mit zahlreichen Schweizer, Europäischen und Lateinamerikanischen Orchestern gespielt. Seine Diskographie zeugt von grosser Vielfältigkeit und Können. Philippe Racine tritt vermehrt als Komponist in Erscheinung. Seine Werke wurden von bekannten Interpreten an renommierten Orten gespielt. Es sei hier nur das Lucerne Festival erwähnt, wo im September 2001 Raphaël Oleg und das Ensemble Phoenix Basel unter der Leitung von Jürg Henneberger sein Violinkonzert «Promenade» mit Erfolg uraufführte.
Racines Musik ist ein Ausdruck von grosser formaler und sprachlicher Freiheit. Er hat
Kammermusik, Vokal- und Choralmusik und symphonische Musik geschrieben. Seit 1993 unterrichtet er an der Zürcher Hochschule der Künste.

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